"ProfUnt" möchte die Ausbilder und Ausbilderinnen in Thüringer Unternehmen für die sich verändernden Gegebenheiten auf dem Ausbildungsmarkt vorbereiten (Spannungsfeld von demografischer Entwicklung und mangelnder Ausbildungsreife).

Eine qualitativ gute Ausbildung ist für die Unternehmen von enormer Bedeutung, da sie hierdurch in ihre Zukunft und in ihre künftigen Fachkräfte investieren.

Gleichzeitig ist es immer schwieriger geworden, geeignete Auszubildende zu finden und diese erfolgreich zum Ausbildungsabschluss zu führen.

Die Voraussetzungen junger Menschen haben sich verändert und Ausbildungsbetriebe stehen zudem häufig vor dem Problem, die gestiegenen Anforderungen der Berufsausbildung mit den individuellen Gegebenheiten der Auszubildenden zu vereinbaren.

Genau hier setzt das Vorhaben an, die Ausbildung wird als "sozialer Prozess" betrachtet, für den neue Impulse zur methodisch-didaktischen Gestaltung der Ausbildung am Lernort Betrieb gegeben sowie verschiedene Ansätze und Handlungshilfen für den Umgang mit lernschwächeren Auszubildenden vermittelt werden sollen.

"ProfUnt" bietet dabei dem Ausbildungspersonal ein zielgerichtetes und an den Bedürfnissen des Unternehmens orientiertes Angebot.

 

Entstehung des Modellversuchs:

In den Jahren 2008 – 2011 wurden durch den VMET (Verband der Metall- und Elektroindustrie in Thüringen) kontinuierlich Befragungen der Ausbildungsverantwortlichen der Thüringer Metall- und Elektrounternehmen durchgeführt. Gegenstand der Befragung waren Aspekte der Ausbildung, von denen angenommen wurde, dass sie zu einer erhöhten Anforderungslage an die Betriebe führen. Im Verlauf der Befragungen wurden diese Ergebnisse intensiv in regelmäßig stattfindenden Ausbildungsleiterkreistreffen der Metall- und Elektroindustrie Thüringens diskutiert. Damit einhergehend etablierte sich eine Plattform des inhaltlichen Austausches zwischen den Ausbildungsakteuren und den Initiatoren des Modellprojekts ProfUnt. Es wurde deutlich, dass die Ausbildenden in den z.T. neuen Problemlagen Herausforderungen sehen, denen sie sich bisweilen nicht mehr gewachsen fühlen. Den Beteiligten war klar, dass nach betrieblichen Lösungsansätzen gesucht werden muss, dass sich das Rollenverständnis der Ausbildenden in den Betrieben verändern und neue Wege in der Ausbildung gegangen werden müssen. Es wurde zudem deutlich, dass hierfür eine neue Professionalisierung der Ausbildenden nötig ist, die am ehesten in Form thematischer Weiterbildungsangebote von außen unterstützt werden kann.

Aus dieser Situation heraus entstand der Modellversuch ProfUnt, der im Rahmen des Modellversuch-Förderschwerpunkts „Qualitätsentwicklung und –sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung“ durch das Bundesinstitut für Berufsbildung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird.

mehr zu den Ergebnissen der Befragung …

Ergebnisse der Unternehmensumfrage zur Berufsausbildung 2011...

Foto:IW Medien GmbH
Logo Professionalisierung der Ausbildungs- akteure/ -innen in Thüringer Unternehmen

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